Karikaturmuseum Krems

Das Karikaturmuseum Krems nimmt als einziges Museum für Karikatur, Bildsatire, Cartoon, Comic und Graphic Novel in der österreichischen Museumslandschaft eine Sonderposition ein. Die Zielsetzung des Museums ist es, das Themenfeld der Karikatur umfassend zu bearbeiten und damit die Humorzeichnung und verwandten Spielarten gesellschaftlich als einen wesentlichen Teil der bildenden Kunst zu stärken.

Die Ausstellungstätigkeit, die Mitarbeit am Aufbau einer Karikaturensammlung des Landes Niederösterreich und die inhaltliche, wissenschaftliche Arbeit sind in diesem Zusammenhang die wichtigsten Aufgabengebiete. Neben der Dauerpräsentation des Werkes von Manfred Deix und dem IRONIMUS-Kabinett, das Themen der politischen Karikatur gewidmet ist, werden jährlich Wechselausstellungen präsentiert, welche die Aufarbeitung von historischen Themen und Fragestellungen, sowie zeitgenössische Karikatur, Comic und kritische Grafik zum Inhalt haben.

Die Beschäftigung mit unterschiedlichen Tendenzen in der Karikatur,  unter Berücksichtigung kunstvermittelnder Konzepte,  das Vorstellen von einzelnen Positionen, sowie die Präsentation von internationalen und österreichischen Zeichnerinnen und Zeichnern machen das Karikaturmuseum Krems zu einem lebendigen Ort der Auseinandersetzung mit aktuellen gesamtgesellschaftlichen Fragestellungen und damit zu einem wichtigen Ort des kulturellen Diskurses.

Karikaturmuseum Krems
© Christian Redtenbacher

Kunsthalle Krems

Die Kunsthalle Krems ist das internationale Ausstellungshaus für aktuelle Kunst in Niederösterreich. Gezeigt wird Kunst seit 1945, wobei der Schwerpunkt auf das Zeitgenössische gelegt wird. Die Kunsthalle Krems gilt als Institution, die sowohl arrivierten wie auch aufstrebenden jungen Positionen aus dem In- und Ausland eine große Plattform bietet, auf der innovative, medienübergreifende, gesellschaftsaktuelle und kunstspezifische Beiträge verhandelt werden. Diese Präsentationen haben die Form umfassender Themen- und Personalausstellungen. Hinzu kommen Ausstellungen privater Sammlungen von moderner und zeitgenössischer Kunst. Die mediale Ausrichtung reicht von den klassischen Disziplinen wie Malerei, Zeichnung und Skulptur über Fotografie, Video, Film und Performance bis zu Installation und anderen konzeptuellen sowie neumedialen Disziplinen.

Durch die alljährliche Kooperation mit dem Donaufestival unterstreicht die Kunsthalle Krems ihre interdisziplinäre und progressive Ausrichtung.

Mit der Dominikanerkirche gewinnt die Kunsthalle Krems 2017 einen zusätzlichen Ausstellungsort, wodurch die Kunstmeile Krems bereits vor dem Steiner Tor beginnt und sich über das Kremser Tor hinaus noch ein Stück über die Steiner Landstraße erstreckt. Der Schwerpunkt liegt auf raumbezogenen Projekten in der gotischen Sakralarchitektur.

Kunsthalle Krems
© Christian Redtenbacher

Forum Frohner

Das Forum Frohner ist eine Plattform für Ausstellungen und Veranstaltungen, die den lebendigen Diskurs ins Zentrum stellt. Das Werk Adolf Frohners bildet den Ausgangspunkt und wird in wechselnden Präsentationen mit zeitgleichen nationalen und internationalen Positionen sowie Aspekten der Gegenwartskunst in Beziehung gesetzt. Impuls gebende Fragestellungen werden damit thematisch aufgegriffen und deren aktuelle Positionierung in einen Dialog mit Statements aus den Bereichen Musik, Literatur und Wissenschaft gestellt. 

Außenansicht Forum Frohner
© Christian Redtenbacher

Landesgalerie Niederösterreich

Die Landesgalerie Niederösterreich verbindet die Bestände der Sammlungen Niederösterreich mit wichtigen Privatkollektionen und reagiert mit Themen- und Personalausstellungen auf Fragen der Gegenwart. Die Lebensrealität der Menschen ist Dreh- und Angelpunkt des Programms, das sämtliche Kunstgattungen umfasst und das Alte mit dem Neuen in Dialog setzt.

LGnoe
© marte.marte
Die Landesgalerie Niederösterreich spiegelt Niederösterreich als Kunstlandschaft wider, die das europäische Kunstschaffen im Zusammenspiel mit Wien und den Nachbarländern einzigartig bereichert. Bis heute bildet sie den Lebensraum herausragender Künstlerinnen und Künstler.

Die Landesgalerie Niederösterreich existiert für seine Besucherinnen und Besucher und lebt den zentralen Stellenwert der Vermittlung im ganzen Haus. Die einladende Atmosphäre und der offene, kommunikationsfördernde Charakter des Museums machen es zum kulturellen Treffpunkt am Tor zur Wachau.

 

AIR - Artist in residence

Das AIR–ARTIST IN RESIDENCE Programm mit seinen Atelierwohnungen in Krems dient der Förderung des internationalen Kulturaustausches. Das spartenübergreifende Stipendienprogramm ermöglicht bildenden KünstlerInnen, ArchitektInnen, MusikerInnen und SchriftstellerInnen temporär in Niederösterreich zu arbeiten und die Vielfalt der heimischen Kulturlandschaft kennenzulernen. Im Gegenzug organisiert AIR–ARTIST IN RESIDENCE für niederösterreichische KünstlerInnen im Rahmen eines institutionellen Austausches Auslandsaufenthalte in Europa und Übersee.

Um der Diversität zeitgenössischer künstlerischer Praktiken gerecht zu werden, setzt AIR–ARTIST IN RESIDENCE auf die Vernetzung der KünstlerInnen und deren Handlungsweisen mit bestehenden Kunst- und Kulturinstitutionen Niederösterreichs und Wiens. Die Realisierung von Ausstellungen, Konzerten, Lesungen, Workshops, im weitesten der gesamte Fächer möglicher künstlerischer Artikulations- und Präsentationsformen, aber auch die Kontextualisierung und diskursive Reflexion der Arbeitsweisen werden ermöglicht und unterstützt, was letztlich auch wesentlich zu einer stetigen Internationalisierung und zum Diskurs der Kunst- und Kulturszene des Landes Niederösterreichs beiträgt.

Wohnatelier AIR - Artist in Residence
Foto: Margherita Spiluttini © Land Niederösterreich

 

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