Call for Papers (beendet)

„Was kann Kulturvermittlung? Audience Development, Community Building und gesellschaftliche Verantwortung von Kulturvermittlung.“

Das Netzwerk Kulturvermittlung der Niederösterreichischen Kulturwirtschaft veranstaltet in Kooperation mit dem Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim
am 27. und 28. Januar 2017 im Festspielhaus St. Pölten ein Symposium zu den Themenbereichen Audience Development, Community Building und gesellschaftliche Verantwortung von Kulturvermittlung. Die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Kulturpraxis zielt dabei auf eine vielfältige praktische Anwendbarkeit der Tagungsergebnisse.

Nach zwei vorangegangen Symposien zu den Leitfragen Was heißt schon Kulturvermittlung?  und Für wen denn schon Kulturvermittlung? nimmt dieses Symposium die gesellschaftliche Verantwortung von Kulturinstitutionen für die Stadt und das Umfeld, in dem sie verortet sind, in den Blick.Es fragt danach, welchen Beitrag Kulturvermittlung zur Identitätsstiftung einzelner Gruppen und Milieus in einem Stadtteil, einer Stadt oder einer Region leisten kann.
Über Strategien des Audience Development hinaus geht es dabei um die Frage, wie Kulturinstitutionen sich selbst vielfältiger positionieren, für neue Akteure, Laien und die Communities im Umfeld öffnen und sich gemeinsam mit diesen verändern können.

Im Rahmen des Symposiums sollen die verschiedenen Konzepte und aktuellen Diskurse von Audience Development, Community Engagement und partizipatorischen Projekten sowie die sich daraus ergebenden Strategien der Kulturvermittlung analysiert und anhand aktueller Beispiele in Bezug auf ihre praktische Umsetzung und Umsetzbarkeit diskutiert werden.

Folgende Fragen stehen zur Debatte:

  • Welche Projekte gibt es, um Menschen unterschiedlicher Herkunft, Milieus und kultureller Interessen zusammenzubringen?
  • Wie kann es gelingen, Kulturinstitutionen so auszurichten, dass sie für verschiedene Zielgruppen zu  bedeutungsvollen Räumen ihres sozialen und kulturellen Lebens werden?
  • Wie verändern sich Städte, Stadtteile und Gemeinschaften, wenn Kulturschaffende sich für Stadtentwicklung verantwortlich fühlen und zeigen?
  • Inwiefern sollten Kultureinrichtungen überhaupt soziale Aufgaben übernehmen?
  • Welche Auswirkungen haben partizipatorische Angebote auf Kultureinrichtungen?
  • In welcher Form können kulturelle Projekte zur Herausbildung einer gemeinsamen transkulturellen Identität beitragen?
  • Welche Gefahren bestehen, einzelne Gruppen durch partizipatorische Projekte (weiter) ab- bzw. auszugrenzen?
  • Wie lassen sich die künstlerischen Interessen von Kulturschaffenden mit breitenkulturellen Interessen zusammenbringen?
  • Wie verändern sich der Stellenwert von Kulturvermittlung und die Rolle der KulturvermittlerInnen in partizipatorischen Projekten?
  • Welchen Qualitätsansprüchen folgen Kulturvermittlungsangebote?

Einreichkriterien

Wir achten bei den Einreichungsunterlagen auf fundierte Beiträge aus Theorie und Praxis, die in profunder Kenntnis des aktuellen Diskurses neue Perspektiven für die TeilnehmerInnen eröffnen.

Der aktuelle Call for Papers umfasst alle Formate, die bei der Tagung zum Einsatz kommen:

  • Vorträge
  • Podiumsdiskussionen
  • Round Tables
  • Workshops

Für eine Einreichung geeignet sind:

  • Wissenschaftliche Studien zu Wirkungen von Kulturvermittlung, Audience Development  und Community-Projekten
  • Theoretische Diskurse über das Thema Kulturvermittlung im Kontext kultureller Stadtentwicklung

Bei Ihrer Einreichung müssen folgende Kriterien erfüllt sein:

  • Titel
  • Name und Kontaktdaten
  • Zusammenfassung (maximal 500 Wörter)
  • (Lern-)Ziele für die TeilnehmerInnen
  • Links und Publikationsliste (falls vorhanden)
  • Präsentationssprache (bevorzugt Deutsch und Englisch)
  • Format (Workshop, Vortrag, Diskussion, Round Table, etc.)

Einreichschluss ist der 31. Mai 2016!

Ihre Einreichung schicken Sie bitte an

Die NÖKU Kulturvermittlung übernimmt (nach Rücksprache) die Reise- und Hotelkosten. Bevorzugte Tagungssprachen sind Englisch und Deutsch. Weitere Sprachen werden nach Maßgabe der Ressourcen gerne berücksichtigt.

 

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