KULTURHAUPTSTADT EUROPAS 2024

St. Pölten bewirbt sich in Partnerschaft mit dem Land Niederösterreich

Das Land Niederösterreich und die Landeshauptstadt St. Pölten vertiefen ihre Zusammenarbeit im Rahmen eines Jahrhundertprojektes: Die Bewerbung der Stadt St. Pölten zur Kulturhauptstadt Europas 2024! Diese wichtige Kooperation untermauert das gemeinsame Ziel, einen wichtigen Impuls für eine nachhaltige Entwicklung der Landeshauptstadt St. Pölten und des Landes Niederösterreich als Region zu erzielen. Nach Graz 2003 und Linz 2009 wird Österreich 2024 zum dritten Mal eine Kulturhauptstadt stellen.

Bereits für die erste Phase der Bewerbung wird eine eigene Organisationsstruktur in Form einer neuen, gemeinnützigen, kulturellen Betriebsgesellschaft „NÖ Kulturlandeshauptstadt St. Pölten GmbH“  geschaffen, die zu 50% von der Stadt St. Pölten, zu 35% von der NÖ Kulturwirtschaft GesmbH. und zu 15% von der Niederösterreich-Werbung GmbH gehalten werden wird. Das professionelle Management Know-How der NÖKU-Gruppe im Kulturbereich wird auch dieser Gesellschaft umfassend zur Verfügung gestellt werden.

Bis Ende 2018 läuft die erste Bewerbungsfrist. Nach der Jurysitzung im Frühjahr 2019 wird eine Shortlist der aussichtsreichsten Bewerber veröffentlicht. Die in die engere Auswahl gekommenen Städte müssen ihre Konzepte danach präzisieren. Die finale Bekanntgabe der Kulturhauptstadt erfolgt im Dezember 2019 durch eine unabhängige und internationale EU-Jury.

Die Prämisse für die Zusammenarbeit von Stadt und Land während der Bewerbungsphase lautet: soziale, touristische, bildungspolitische und wirtschaftliche Aspekte einbeziehen, welche die Grundlage einer städtischen und regionalen Weiterentwicklung bilden. Das Bewerbungskonzept wird unter aktiver Bürgerbeteiligung,  insbesondere der regionalen Kreativszene und der Jugend, konzipiert. Die noch näher zu definierende Region rund um St. Pölten soll in dieses Konzept ebenso einbezogen werden. Hier sind freilich auch alle betroffenen NÖKU-Betriebe aufgefordert, sich aktiv und gestaltend einzubringen. Des Weiteren hat man es sich zum Ziel gesetzt den Zugang zu und die Teilhabe an Kunst und Kultur zu fördern.

In den nächsten zwei Jahren gilt es, ein ganzheitliches und nachhaltiges Kulturentwicklungskonzept für St. Pölten zu erarbeiten. Die Vielfalt und die europäische Dimension des Kunst- und Kultur- angebots, unter anderem durch grenzüberschreitende Projekte, sind Teil einer gemeinsamen Vision. Dieser Kulturentwicklungsplan soll und muss auch unabhängig von der Zuschlagserteilung zur europäischen Kulturhauptstadt in seinen Grundzügen umsetzbar sein. Damit ist gesichert, dass dieses partnerschaftliche Projekt in jedem Fall positive Effekte für die Landeshauptstadt, die umliegende Region und das Land Niederösterreich haben wird.

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