
Das niederösterreichische donaufestival wurde im Jahr 2005 unter der künstlerischen Leitung von Tomas Zierhofer-Kin (ehemals Zeitfluss-Festival der Salzburger Festspiele und Zeitzone Festival
der Wiener Festwochen) gänzlich neu als DAS Festival für zeitgenössische Kunstformen für ein überwiegend junges Publikum in Niederösterreich bzw. Österreich positioniert.
Der Versuch, mit dem donaufestival ein neues Festivalformat zu schaffen, das einerseits die unterschiedlichsten Kunstformen (Performance und Medientheater, Film/Video, Installationen,
Musik, Bildende Kunst, Kunst im öffentlichen Raum etc.) kontextualisiert präsentiert und dabei die Reibefläche zwischen Hoch- und Sub- bzw. Popkultur sucht und andererseits Kunst in einem
clubähnlichen Ambiente ohne die Zugangsbarrieren der Hochkultur bietet, ist sowohl medial wie besuchermäßig voll aufgegangen.
Gerade durch das Verlassen und die Aufgabe der klassischen Hochkultur-Genres und –Barrieren und das Eindringen in neue künstlerische Äußerungsformen erschließt sich eine unglaubliche
Vielfalt und Diversität, die eine wesentliche Erneuerung und Bereicherung mit sich bringt. So sehr es beim donaufestival um künstlerische Wagnisse und Gratwanderungen geht, so sehr geht
es im Kern darum, eine konsequente und nachhaltige Weiterentwicklung eines zeitgenössischen und zeitgemäßen Festivaltypus sicherzustellen.
Thomas Miesgang schrieb im Profil (14.04.2006):
„Das hochklassige Theater- und Musikprogramm des Donaufestivals könnte auch in New York oder London noch Aufsehen erregen.“
donaufestival
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