25. November bis 10. Februar in der Kunsthalle Krems

© Per Kirkeby, Courtesy Galerie, Michael Werner Märkisch Wilmersdorf, Köln & New York, Foto: Jörg von Bruchhausen

Per Kirkeby

25. November bis 10. Februar in der Kunsthalle Krems

© Per Kirkeby, Courtesy Galerie, Michael Werner Märkisch Wilmersdorf, Köln & New York, Foto: Jörg von Bruchhausen

Per Kirkeby zählt zu den großen Säulenheiligen der zeitgenössischen Malerei. Seit den späten 1960er-Jahren hatte er konsequent ein malerisches Werk aufgebaut, das stets Landschaft und Natur in sich trägt, jedoch zugleich die abstrakte Qualität der Malerei im Fokus hat. Anhand der Masonit-Arbeiten, die der Künstler von Anbeginn betrieben hatte, zeigt die Ausstellung Kirkebys Genese – mit so manch unerwarteten schrillen Überraschungen – abseits der ernsten klassischen Malerei. Einen weiteren Schwerpunkt der Ausstellung in der Kunsthalle Krems bilden die bislang noch weniger bekannten Übermalungen, Kirkebys malerische Aneignungen fremder Gemälde.

Vorwiegend in den 1980er Jahren schafft Per Kirkeby Bronzeskulpturen, es sind organische Plastiken, die vor allem die menschliche Körperlichkeit zum Thema haben. Köpfe, Arme und Beine werden ineinander vermengt. Die skulpturalen Arbeiten können auch kolossal ausfallen, sind mächtige Leiber, Tore und Wände. Im Zentrum seiner Bildhauerei stehen immer das prozessuale Moment und die Offenlegung ihrer Materialität.

 

Per Kirkeby

geb. 1938 in Kopenhagen, Dänemark
gest. 2018 in Kopenhagen, Dänemark
lebte und arbeitete in Kopenhagen, Dänemark, und Arnasco, Italien

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