Vernetzungstreffen „Kunst trifft Wirtschaft“ und Verabschiedung von Paul A. Gessl von der NÖKU
Paul A. Gessl verabschiedet sich mit 31. August 2026 von der NÖKU. Es wurden sein langjähriges Engagement und seine prägende Rolle für die Entwicklung der NÖKU gewürdigt.Die Niederösterreichische Kulturwirtschaft (NÖKU) lud am 24. Juni 2026 zu einem besonderen Vernetzungstreffen unter dem Motto „Kunst trifft Wirtschaft“ in die Glanzstoff St. Pölten ein. Die Location mit einzigartiger Atmosphäre und Geschichte bot den passenden Rahmen für Austausch und Inspiration an der Schnittstelle von Kultur und Wirtschaft. In diesem besonderen Rahmen wurde NÖKU-Geschäftsführer Paul A. Gessl nach mehr als 26 Jahren in der NÖKU feierlich verabschiedet.
Die Veranstaltung wurde von der ORF-Kulturjournalistin Teresa Vogl moderiert. Die offizielle Begrüßung der mehr als 700 Gäste aus Kultur, Wirtschaft und Politik kam von Glanzstoff-Eigentümer Cornelius Grupp. Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner bedankte sich bei Paul Gessl für seine Tätigkeit und betonte die wichtige Rolle von Kunst und Kultur in Niederösterreich.
In prägnanten Impulsen gaben hochkarätige Persönlichkeiten Einblicke in aktuelle Entwicklungen und Perspektiven: Maria Happel, Burgschauspielerin und künstlerische Leiterin der Festspiele Reichenau, sprach darüber, ob Theater die Welt zum Positiven verändern kann. Marie Rötzer, Intendantin des Theaters in der Josefstadt und zuvor des Landestheaters Niederösterreich, stellte sich die Frage, ob es Unterschiede bei anspruchsvoller Theaterarbeit in einer Metropole wie in Wien oder in St. Pölten gibt. Die international erfolgreiche bildende Künstlerin Eva Schlegel sprach über neue Perspektiven und die Wichtigkeit, eigene Sehgewohnheiten in Frage zu stellen. Ulrike Sych, Sängerin und Rektorin der Universität für Musik und darstellende Kunst, betonte die gemeinschafts- und gesellschaftsbildende Kraft der Musik und des Musizierens. Und KulturmanagerinSarah Wedl-Wilson würdigte die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts mittels Kunst und Kultur.
NÖKU-Geschäftsführer Paul A. Gessl:
„Die NÖKU steht heute für künstlerische Vielfalt, wirtschaftliche Stärke und Planungssicherheit sowie für gesellschaftliche Relevanz. Eine solche von Diversität, Heterogenität und Offenheit geprägte Unternehmensstruktur mitaufzubauen und zu gestalten, ist einzigartig. Die Kraft von Kunst und Kultur habe ich in den vergangenen Jahren gespürt bei der Umsetzung der Landestheater-Strategie mit der Umgestaltung von drei Theatern zu einem großen Ganzen, der Neugestaltung der Museums- und Ausstellungskarte in NÖ, mit dem Projekt Grafenegg in seiner Einzigartigkeit und der Positionierung der Landeshauptstadt St. Pölten. Unsere Mission „Kunst und Kultur brauchen unternehmerisches Denken – unternehmerisches Denken braucht Kultur“ haben wir gelebt und umgesetzt.“
Das Vernetzungstreffen bot den zahlreichen Gästen aus Kultur, Wirtschaft, und Politik außerdem Raum für gute Gespräche und zukünftige Vernetzung. Als Ehrengäste dabei waren: Karl Wilfing, Ernst Woller, Helga Krismer, Indra Collini, Matthias Stadler, armen Jeitler-Cincelli, Sergei Dogadin, Gabriela Benesch, Peter Baldinger, Julia Avramidis, HK Gruber, Martin Haselböck, Gudrun Kampl, Susi Krawagner, Hans Kupelwieser, Monika Kuss-Picco, Ferdinand Melicher, Alois Mosbacher, Hannes Melnek, Rita Nitsch, Thomas Reinhold, Werner Reiterer, Michael Strugl, Günter Oferner, Renate Waldhäusl-Taus, Thomas Salzer, Stefan Szyszkowitz, Heinrich Schaller, Reinhard Wolf, Karl-Heinz Strauss, Johannes Schuster, Wolfgang Viehauser, Lukas Crepaz, Paul Frey, Bernhard Rinner, Christian Kircher, Daniela Enzi, RücChristoph Basil, Sabine Haag, Renate Landstetter, Karl Hohenlohe, Erich Bernhard, Johann Moser, Erst J. Fuchs, Marie-Therese Harnoncourt-Fuchs, Christoph Thun-Hohenstein, Michael Sturminger u.v.m.
Die Weinviertler Jause stellten Fleischerei Hofmann und Bäckerei Hartner, Weinpartner waren die Österreichischen Traditionsweingüter, der Weinbauverein Röschitz, das Weingut Laurer und Katharina Gessl, Getränkepartner die Brauerei Zwettler und Gasteiner.
Über die NÖKU
Die NÖKU (Niederösterreichische Kulturwirtschaft) führt unter ihrem Dach 40 künstlerische und wissenschaftliche Institutionen mit überregionalem bzw. internationalem Anspruch zusammen. Die NÖKU-Gruppe positioniert sich seit Anbeginn als ein im deutschen Sprachraum einzigartiges, privatwirtschaftlich orientiertes Public-Private-Partnership-Modell im Kulturmanagementbereich. In den vergangenen 26 Jahren ist die Organisation in einem dynamischen Prozess gewachsen und hat mit Blick auf inhaltlich-künstlerische sowie inhaltlich-wissenschaftliche, gesellschaftliche, wirtschaftliche und technologische Entwicklungen ihren Aufgabenbereich stetig erweitert.