Mission

Die NÖKU-Gruppe umfasst mehr als 30 künstlerische und wissenschaftliche Institutionen, die zu starken Marken geworden sind und die großteils einen überregionalen bzw. zentraleuropäischen Aktionsradius und Anspruch haben. Diese Institutionen sind in der NÖKU-Gruppe zusammengefasst und fühlen sich durch eine gemeinsame Haltung stark verbunden. Die Basis für diese Haltung ist das Rollenverständnis einer „herausfordernden Gemeinschaft“, die es sich zum Ziel gesetzt hat, sowohl nach innen (NÖKU-Gruppe) als auch nach außen (Gesellschaft) nicht nur stark belebend zu wirken, sondern auch maßgebliche inhaltliche Impulse und Akzente zu setzen. Die NÖKU-Gruppe ist permanent und in enger Abstimmung mit dem Land Niederösterreich, Abteilung Kunst und Kultur, bestrebt, künstlerische und wissenschaftliche Projekte mit inhaltlicher und gesellschaftlicher Relevanz, überregionaler bzw. internationaler Strahlkraft und höchstem Qualitätsanspruch zu entwickeln, zu präsentieren und verstärkt originäres künstlerisches Schaffen zu ermöglichen – und damit ausgehend von Niederösterreich die Kulturlandschaft in Mitteleuropa kulturell und gesellschaftlich mitzuprägen.

Die NÖKU-Gruppe sieht sich als moderne Dienstleisterin an der Kunst und Wissenschaft, an den Künstlerinnen und Künstlern, den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie an den Besucherinnen und Besuchern. Ihr Bestreben ist es, Kunst- und Wissenschaftsinhalte zeitgemäß zu präsentieren, spezifisch und zielgruppenadäquat zu vermitteln sowie ein persönliches (Gesamt-)Erlebnis zu bieten. Den Gästen sollen neben dem künstlerischen bzw. wissenschaftlichen Kerninhalt sowohl attraktive Serviceleistungen als auch eine Situation geboten werden, die wesentliche soziale und kommunikative Aspekte beinhaltet.

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Die NÖKU-Gruppe definiert sich über die künstlerischen und wissenschaftlichen Inhalte ihrer Institutionen. Die inhaltliche Diversität und Heterogenität sind die Stärken der NÖKU-Gruppe. Neben der konsequenten Profilierung der einzelnen künstlerischen und wissenschaftlichen Positionen innerhalb der NÖKU-Gruppe werden vor allem inhaltliche, kommunikative, organisatorische und finanzielle Synergien zwischen den einzelnen Institutionen identifiziert und genützt, um Projektkooperationen, strategische Kooperationen und neue Kunstfelder zu etablieren und zudem neue Formate und Innovationen zu fördern. Durch das gemeinschaftliche Zusammenspiel der einzelnen Institutionen der NÖKU-Gruppe wird in den nächsten Jahren eine neue Gestaltungskraft spür- und erlebbar werden.

Kurzfassung der Vision und Strategie der NÖKU-Gruppe 2025

Die NÖKU-Gruppe definiert sich zukünftig zunehmend über die künstlerischen und wissenschaftlichen Inhalte ihrer Institutionen. Wirtschaftliche und organisatorische Professionalität sind selbstverständliche Grundvoraussetzungen, deren Optimierung ständig intern vorangetrieben wird, die aber in der Kommunikation nach außen nicht mehr betont werden müssen.

Nach einer Phase, in der sich die NÖKU-Gruppe primär der wirtschaftlichen Steuerung über Richtlinien und Standards gewidmet hat, beschäftigen wir uns nun vor allem mit einer bewussten, gemeinsamen und nachhaltigen strategisch-inhaltlichen Steuerung der NÖKU-Gruppe und somit mit den künstlerischen bzw. wissenschaftlichen Kerninhalten unserer Betriebe. Im Fokus steht die Weiterentwicklung der NÖKU-Holding von einer vorrangig Beteiligungs-, Service- und Finanzholding hin zu einer strategisch-inhaltlich steuernden sowie teils operativen Managementholding, die weiterhin ausgewählte Servicefunktionen für die Tochtergesellschaften wahrnimmt.

Die Trennung der drei wesentlichen Funktionen der NÖKU-Holding ist eine notwendige Voraussetzung und muss entsprechend kommuniziert bzw. transparent gemacht werden:

  • Strategisch-inhaltliche Steuerung
  • Wirtschaftliche Steuerung und Richtlinienkompetenz
  • Dienstleistungsfunktion

Das Rollenverständnis des Landes Niederösterreich und der NÖKU-Gruppe sowie die entsprechenden Schnittstellendefinition sind klar formuliert.

Das große Ganze – die inhaltliche Stärke der NÖKU-Gruppe

Die breite inhaltliche Streuung der künstlerischen, kulturellen und wissenschaftlichen Inhalte wird als Stärke ausgebaut sowie klar betont und genutzt. Die inhaltliche Diversität und Heterogenität der NÖKU-Gruppe wird zu einem wesentlichen Wert in Zeiten sich ständig und rasch verändernder Rahmenbedingungen. Das große Ganze ist stärker und bedeutender als die Summe seiner Einzelteile.

Voraussetzung dafür ist es, dass sich die NÖKU-Gruppe zu einer lebendigen Gemeinschaft entwickelt, die durch eine gemeinsame Haltung bzw. gemeinsame Werte (kulturell & gesellschaftlich prägend, herausfordernd, belebend und gemeinschaftlich) getragen ist.

Ziel ist es, sowohl die Einzelmarkenprofilierung der Institutionen voranzutreiben als auch strategisch-inhaltliche Kooperationen, Formatentwicklungen und klare Kunstfelder zu identifizieren, zu etablieren und strukturiert zu bearbeiten. Die inhaltliche Steuerung erfolgt anhand zu definierender Qualitätskriterien und wird einer ständigen Reflexion mit Blick auf nationale und internationale Referenzprojekte unterzogen. Jede künstlerische bzw. wissenschaftliche Marke erarbeitet sich ein Alleinstellungsmerkmal und wird in ihrem Bereich selbst zur Referenz. Die nunmehr angestrebten inhaltlichen Zielsetzungen und Maßnahmen werden ganz deutlich für die Außenwelt ersichtlich und spürbar.

Im Hintergrund hat freilich weiterhin eine Optimierung der Service-Angebote der NÖKU-Holding sowie die durchgehende Implementierung von maßvollen Richtlinien und Standards zu erfolgen.

Überregionale und internationale inhaltliche Relevanz und regionale Verankerung sind kein Widerspruch, sondern bedingen einander. Aufgrund der Lage Niederösterreichs muss in größeren Zusammenhängen und über Grenzen hinweg (in einem Mitteleuropa-Kontext) gedacht werden.

Die NÖKU-Gruppe produziert und präsentiert Projekte mit künstlerischen bzw. wissenschaftlichen Inhalten auf der Höhe der Zeit und einem klaren gesellschafts- und bildungspolitischen Anspruch, sowohl gesellschaftliche und künstlerische bzw. wissenschaftliche Entwicklungen zu reflektieren als auch historische Bezüge sichtbar zu machen. Um künstlerische und wissenschaftliche Innovationen zu schaffen, müssen Rahmenbedingungen für Experimentierfelder und Laborsituationen bereitgestellt werden. Dabei handelt es sich um grundsätzlich neue Herangehensweisen und Grundlagenarbeit, die nicht unmittelbar auf konkrete Ergebnisse und Verwertbarkeit abzielt. Inhaltliches Risiko und die Möglichkeit des Scheiterns sind Teil des Kalküls.

Die NÖKU-Gruppe will neben der Präsentation und qualifizierten Vermittlung von hochwertigen Kunst-, Kultur- und Wissenschaftsprojekten auch einen wesentlichen Rahmen für originäres künstlerisches Schaffen bieten und neue, eigenständige Formate entwickeln. Im Blickfeld steht dabei, für die Besucherin und den Besucher ein künstlerisches, wissenschaftsrelevantes und soziales Gesamterlebnis (für alle Sinne) zu schaffen.

Den strategischen Themen Kunst-, Kultur- und Wissenschaftsvermittlung in einem umfassenden Sinn, Audience Development und aktiver Verkauf wird besondere Aufmerksamkeit geschenkt.

Die NÖKU-Gruppe als Kulturdienstleistungs-Betrieb lebt vor allem von bestens ausgebildeten und geschulten sowie motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Daher ist die NÖKU-Gruppe als wichtige Dienstgeberin in Ostösterreich im Sinne eines zeitgemäßen Employer Brandings bestrebt, den Erwartungshaltungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter möglichst zu entsprechen.

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